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| WAZ-Bericht
vom 11.1.2005 Stadtteilausgabe Essen-Borbeck: |
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| Ball zappelt oft im Netz | |||
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Sozialer Sport: Beim Intercrosse spielen Frauen und Männer zusammen in einem Team. Bilder (2): wafi |
Frohnhausen/Stadtwald. "Eisprinzessin" prangt in großen Lettern über der Rückennummer 27. Im Trikot steckt Carsten Bender. Dick gepolstert schirmt der 32-Jährige das Tor der "Essen Eagles" ab, beim Intercrosse-Neujahrsturnier des TV Eintracht Frohnhausen. |
Gebannt beobachtet Andreas Osinski aus Bedingrade (vorn) das Intercrosse-Geschehen auf dem Spielfeld. Bilder (3): wafi |
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Dass er als Keeper trotzdem mehrere Treffer kassiert - "geschenkt, es macht Spaß!" Bender kam vor 13 Jahren auf den Geschmack, als Intercrosse den Weg von Amerika nach Deutschland fand. Der Sport geht auf Lacrosse zurück, ein schnelles Spiel indianischen Ursprungs, bei dem ein Gummiball in einem Netz am Ende eines Schlägers ins Tor bugsiert werden muss. "Anders als bei den Lacrosse-Regeln ist Körperkontakt bei uns verboten", erklärt Bender. "Da wird nicht gerempelt, sonst pfeift der Schiedsrichter sofort ab - Foul." 1998 gründete Carsten Bender die "Essen Eagles", die zum TV Eintracht Frohnhausen 1887 gehören und in der Turnhalle Essen-West an der Kerckhoffstraße trainieren. "Wir freuen uns als alter Traditionsverein über diese junge, innovative Sportart", betont Günter Lötte, erster Vorsitzender der TV Eintracht Frohnhausen. Immer donnerstags jagen 14 Intercrosse-Sportler zwischen 17 und 32 Jahren dem Tennisball-großen Gummigeschoss hinterher und üben Werfen, Stoppen, Passen. "Von der Bewegung her ist Intercrosse mit Handball vergleichbar", so Bender. "Der Spieler, der den Ball im Netz hat, darf nur stehen oder rennen, nie gehen." Maximal fünf Sekunden lang transportiert ein Spieler den Ball, dann muss er abspielen. "Dadurch entstehen schnelle Matches, bei denen sich jeder einsetzen muss", sagt Britta Göke, Mitorganisatorin des Turniers. Vier Spieler und ein Torwart treten in drei mal 20 Minuten reiner Spielzeit gegen ihre Gegner an - Frauen und Männer gemischt. Wie beim Eishockey wird fliegend eingewechselt. "Manchmal bist du nach zwei Minuten Rennen platt", so Britta Göke, "dann darf sofort der Nächste aufs Feld." In der Uni lernte Andreas Osinski aus Bedingrade Intercrosse kennen. "Eine Fun-Sportart", meint der 30-Jährige, "die noch nicht so sehr verbreitet ist. Der Erfolgsdruck ist nicht so hoch." "Noch", betont Trainer Bender, "noch . . . Wir arbeiten daran, den Sport populärer zu machen." Bislang gibt es erst vier Vereine in Nordrhein-Westfalen; neben Essen haben Ratingen, Langenberg und Köln eine Intercrosse-Mannschaft. "Vorteil ist, man kennt sich", hebt Britta Göke hervor. Der Nachteil: "Wir haben höchstens fünf Spieltermine pro Jahr." Das Neujahrsturnier möchten die Eagles etablieren, denn: Die Premiere in der Gesamtschule Süd war äußerst gelungen. Außer den Langenbergern und den Ratingern war gar ein Team des CVJM Rentweinsdorf, aus der Nähe von Bamberg, angereist. Zwar nur mit sieben von insgesamt 20 Leuten - "Mehr passten nicht in den Wagen", so Teamchefin Melanie Ludwig. Aber die Sieben, die hatten Spaß. "In Essen haben wir wieder mal erlebt, dass Intercrosse eine sehr soziale Sportart ist." Und eine faire: Egal, wie das Spiel ausgegangen ist; egal, wie oft einer meckerte, über "blöde Schiedsrichter-Entscheidungen"; egal, wie häufig der Keeper einen Treffer kassierte . . . Nach dem Spiel bilden die gegnerischen Teams eine lange Schlange, gehen aneinander vorbei und klatschen ab. Da macht auch unsere "Eisprinzessin" mit. "Vielen Dank", ruft Spielertrainer Bender, "hat Spaß gemacht!" Und dass, obwohl er öfter hinter sich greifen musste, als ihm lieb war. 10.01.2005 Von Jule Kilimann (Westdeutsche Allgemeine Zeitung - Essen)
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| WAZ-Bericht vom 21.10.2004 im Lokalteil von Essen: | |||
| Kein Platz für Einzelkämpfer | |||
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Am 21.10.2004 war ein ausführlicher Artikel über die Eagles in der WAZ zu lesen. Die Resonanz war für einen lokalen Artikel durchaus gut. Es haben sich darauf hin zwei neue Leute unser Training angeschaut. Wir hoffen, dass es soviel Geschmack auf Intercrosse gemacht hat, dass wir sie noch häufiger (oder besser immer) bei uns begrüßen dürfen. An dieser Stelle einen Gruß an Oliver und Michael. Den kompletten Artikel könnt Ihr euch hier als JPEG-Datei runterladen.
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